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Donnerstag, 22. Juli 2010

Hochzeit in Waldbröl

Wir schreiben Samstag den 17.07.2010. Dieser Tag sollte für uns was neues bereit halten.
Nun aber mal von Anfang an.
Treffpunkt war wie immer das Clubheim des TGC. Nachdem alle Mädels eingetroffen waren sind wir die verschiedenen Aufstellungen durchgegangen und haben die Show nochmal durchgetanzt. Als dann vorerst alle offenen Fragen geklärt waren haben wir uns mit 2 Autos auf den Weg nach Waldbröl gemacht. Auf der Fahrt, die gute 50 Minuten gedauert hat, wurden weitere Pläne für die nächsten Shows geschmiedet. Als wir dann endlich am Pfarr- und Jugendheim in Waldbröl angekommen sind waren wir verwundert dass es noch viele freie Parkplätze gegeben hat. Wir konnten uns gar nicht entscheiden welchen wir nehmen sollten.
Nachdem dann jeder einen Parkplatz seiner Wahl gefunden hatte, haben wir unseren Aufenthaltsraum bezogen. Die große Eck-Couch lud direkt zum schlafen ein, schließlich hatten wir noch über 1 Stunde bis zu unserem Auftritt. Unsere persönliche Kellnerin Janna, ebenfalls ein Scarabäus-Mädel, hat uns mit reichlich Kuchen und Getränken versorgt. Sie war der eigentliche Grund warum wir in Waldbröl auf einer Hochzeit tanzen: Ihr Bruder hat geheiratet und hatte den Wunsch geäußert dass wir auf seiner Hochzeit tanzen. Bei sowas sind wir immer gerne dabei!
Als es dann nur noch 20 Minuten bis zum Auftritt waren haben wir uns umgezogen und geschminkt. Durch die Routine geht dies alles sehr schnell. Um kurz vor 18 Uhr sind wir dann in Richtung Bühne gegangen. Keiner von uns wusste was ihn jetzt erwarten würde. Wir wussten lediglich dass die Bühne rutschig ist und wir deshalb Barfuß tanzen. Wir gingen auf die Bühne und stellten uns auf. Unsere Trainerin Alex sagte uns diesmal ohne Mikrofon an. Jeder konnte aber verstehen was Alex gesagt hat, denn die Hochzeitsgesellschaft war nicht groß. Nach der Ansage warteten rund 40 Gäste auf den Beginn unserer Show. Die Musik setzte ein und ein besonderer Show-Auftritt ging los.
Während es Auftritts sind so einige Sachen passiert. Zum einem hat sich ein Tuch an einem Nagel an der Wand verfangen. Nachdem dieses kleine Malheur behoben war hatte sich ein anderes Tuch zwischen den Bühnenelementen verhakt. Zwei Männer der Hochzeitsgesellschaft haben dies bemerkt und sind uns zur Hilfe geeilt. Sie haben ein Bühnenelement kurz heraus geschoben, was ein fataler Fehler war. Bei den nächsten Zwei Tänzen hatte sich dieses Bühnenelement immer weiter heraus geschoben, sodass in der Mitte von der Bühne nach und nach ein Spalt entstand. Wir haben das zum Glück sehen und haben so über den Spalt hinweg getanzt. Ein anderes Problem war jedoch, dass auf der linken Seite der Bühne noch ein Rednerpult stand gegen welches einige unserer Mädels gestoßen sind. Dies waren zum einem die Vorfälle die uns während unserem Auftritts auf der Bühne passiert sind. Jetzt kommen wir dann noch zu den Vorfällen die vor der Bühne passiert sind. Also, eigentlich ist da gar nichts passiert. Die ganze Hochzeitsgesellschaft saß auf ihren Stühlen und hat uns zum Teil verwundert und verzaubert zugeschaut. Wir müssen sie mit unserer Show so in den Bann gezogen haben dass sie noch nicht einmal wussten ob sie nach jedem Musikstück klatschen sollen oder nicht. Normalerweise ist es auch so dass spätestens bei dem Lied "Maria" von Ricky Martin der ganze Saal tobt. Bei diesem Auftritt war dies aber nicht der Fall. Ohne eine Mine zu verziehen haben uns die Zuschauer angestarrt. Während unserem Auftritts haben wir uns gefragt ob die Zuschauer so etwas noch nie gesehen haben und und deshalb so verblüfft anstarren. Wir haben während der Show versucht durch direkten Augenkontakt mit den Zuschauern und viel lachen, diese zum klatschen zu bewegen. Doch der Versuch blieb erfolglos.
Nachdem die Show zu ende war haben wir nun endlich Applaus bekommen, auch wenn dieser ein bisschen verzögert war. Ein Ruf nach Zugabe haben wir nicht gehört. Erst nachdem Janna, unser Scarabäus-Mädel, noch gesagt hat dass wir auch noch eine Zugabe hätten, wurde der Applaus lauter und die Zugaben Rufe mehr. Wir stellten uns auf und fingen zur Musik an zu tanzen. Wir dachten in den ersten Sekunden dass der Applaus jetzt endlich kommen würde doch das war nicht der Fall. Auch bei der Zugabe konnte man trotz der Musik eine Stecknadel fallen hören. Was macht man jetzt nur? Unsere Trainerin Alex wusste einen Ausweg aus dieser Situation: Sie fing laut an zu klatschen und siehe da, nach ein paar Sekunden tobte der Saal wie verrückt!
Na bitte, geht doch!
Als dann auch die Zugabe sich dem Ende neigte war der Saal kaum zu halten. Bei dem Applaus den wir am Ende bekommen haben konnte man definitiv keine Stecknadel mehr fallen hören.
Nach unserem Ausmarsch gab es in unserem Aufenthaltsraum erstmal eine kleine Besprechung. Wir erzählten alle von unseren Eindrücken und was uns alles während des Auftritts passiert ist. Wir mussten alle so lachen dass einige von uns schon Krämpfe in den Wangen bekommen haben. Wir waren uns aber alle im klaren darüber dass wir nicht wussten was mit den Zuschauern bei der Show los war.
Auf unserem Weg zu den Autos haben wir noch zahlreiche Komplimente bekommen. Sie hörten sich unter anderem so an: "Mensch, dass habt ihr aber wirklich toll gemacht. Ihr seid eine richtig professionelle Tanzgruppe. Es hat sehr viel Spaß gemacht euch zuzuschauen! Wirklich klasse!"
Jetzt wussten wir auch warum während unserer Show niemand geklatscht hat, die Zuschauer waren alle so begeistert dass sie das klatschen einfach vergessen haben!

Unser Fazit: So einen Auftritt hatten wir noch nie erlebt. Wir sind dankbar darüber dass wir die Gelegenheit hatten diesen Auftritt wahrzunehmen, denn durch diesen Auftritt sind wir der Professionalität wieder ein Stück näher gekommen.
Wir freuen uns schon auf die nächsten Auftritte!

Die Scarabäus-Mädels

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